Archive for category Allgemein

Aigner und der Datenschutz

Unsere selbsternannte Datenschützerin Ilse Aigner will ja bekanntlich aus Facebook austreten, da Facebook mit den Daten seiner Nutzer Geld verdienen will.

Nun denn, niemand ist gezwungen, dort Mitglied zu werden, ich werde dort niemals Mitglied werden. Wer mich kennt, hat meine email Adresse, oder findet mich beispielsweise hier

Leider bin ich Zwangsmitglied in dieser deutschen Schicksalsgemeinschaft, und auch der deutsche Staat verkauft, wenn ich diesem nicht ausdrücklich widerspreche, meine Daten. Ich meine damit die mehr als fragwürdige Praxis des Einwohnermeldeamntes, meine Daten weiterzureichen.

Unsere Politiker sollten erst mal vor der eigenen Haustür kehren, bevor sie öffentlichkeitswirksam amerikanischen, profitorientierten Unternehmen mangelnden Datenschutz vorwerfen.

Telefonwerbung Telekom: Entertain Pakete

Ich bin eigentlich ein ganz zufriedener Kunde der Telekom, welche mir DSL (6000er Leitung) zur Verfügung stellt. Heute hat eine Mitarbeiterin der Telekom angerufen, sie wollte mir ein Entertain Paket verkaufen. Dann würde natürlich auch das Fernsehen über die DSL Leitung transportiert werden müssen.

An meinem Wohnort ist nur DSL 16.000 plus verfügbar, also wurde mir ein Fernsehpaket mit DSL 16.000 plus angeboten. Ich fragte die Dame, ob diese Leitung ausreicht, um 3 Fernseher, Internet und IP-Telefonie zu ermöglichen (vermietetes Zimmer und 2 Fernseher im Haushalt; gleichzeitiges Telefonieren und Surfen) . Dies wurde nachdrücklich bejaht!

Diese Aussage der Telekom Mitarbeiterin ist meines Erachtens nicht zu halten, denn pro Fernsehkanal fällt  eine Datenrate von durchschnittlich 2-6MBits/s an.  Das deckt gerade mal den gleichzeitigen Betrieb von 2 Fernsehern und gleichzeitigen Surfen ab, so denn wenigstens 12 MBits/s erreicht werden (bei einer Datenrate von 16.000 plus sind 16.000 MBits/s ausdrücklich nicht garantiert!). Die Telekom soll hier VDSL anbieten, in diesem Fall ist ein Komplettwechsel zur Telekom denkbar. Vorher nicht.

Auch meinte die Dame, sie würde das schon 10.000 mal verkaufen, und nie gäbe es Probleme. Vielleicht kann man auf diese Art neue Anschlüsse verkaufen,  zufriedene Kundschaft wird man so allerdings nicht bekommen.

Neue Medien in der Schule

Literatenmelu startete in ihrem Blog eine kleine Kampagne “mehr Bildung in Blogs“  und stellte dafür einige Fragen, welche ich hier gerne beantworte:

Eigene Schulzeit:

Am meine Zeit in der Mittelstufe habe ich durchwachsene Erinnerungen. Dem Unterricht konnte ich ganz gut folgen, mir hat es eigentlich immer Spaß gemacht  zu lernen. Den Klassenverband empfand ich allerdings ziemlich stressig. In der Oberstufe, mit Auflösung des Klassenverbandes, hat mir Schule mehr Spaß bereitet.

Medien in der Schule zu meiner Schulzeit

Tafel und Kreide. Hat immerhin den Vorteil, das Entstehen des sachverhaltes direkt sehen zu können. Das Tafelbild wurde anschließend ins Schulheft übertragen (bei mir mehr schlecht als recht, glücklicherweise habe ich zumeist schon in der Schule verstanden, was der Lehrer vermitteln wollte).

Manchmal wurden auch Arbeitsblätter ausgeteilt, oft wurde natürlich auch auf die Schulbücher zurückgegriffen. Selten führte der Lehrer auch ein Video vor (VHS).  Computer gab es zu Recht nur im EDV Unterricht, Internet gab es noch lange nicht, einmal habe ich (IIRC) eine Hausarbeit mit dem Rechner geschrieben (freiwillig).

Medien im Unterricht

Ein ordentlicher Umgang mit den modernen Medien gehört heute (wie auch damals) sollte zu den Bildungszielen an allen Schulen gehören. Aus “dem  Internet” kann heute jeder wunderbar Informationen beziehen. Daher sollte vermittelt werden, wie man Informationen findet. Insbesondere für Schüler ist es wichtig, Informationsquellen zu finden, welche sowohl richtig, als auch für Schüler verständlich sind. Natürlich sollte der Schüler irgendwann auch in der Lage sein, diese Informationen auch bezüglich ihrer Glaubwürdigkeit einzuschätzen.

Die Ausstattung von Klassenräumen mit Computern oder Laptops wird meines Erachtens bildungspolitisch weit überschätzt. Zunächst muss klar sein, wozu man das überhaupt sinnvoll verwenden will.

In den klassischen Unterricht ließe sich meines Erachtens am einfachsten eine digitale Tafel integrieren (damit will cih ein wenig experimentieren).Der Schüler könnte zu Hause in Ruhe das in der Schule gehörte noch einmal nachvollziehen.

Ob sich in den Schulen Lernplattformen wie Moodle durchsetzen werden (und damit auch die Integration von Wikis, Blogs und Online Lernpfaden in den Unterricht) wird sich erst noch herausstellen müssen.

Online Nachhilfe

Ein Online Nachhilfelehrer müßte das gleiche machen wie ein normaler Nachhilfelehrer, und müsste natürlich auch ähnlich qualifiziert sein, und auch noch mit Grafiktablett und der Videokamera umgehen können. Auch wenn der Nachhilfelehrer und Schüler eine gemeinsame Plattform (softwaretechnisch) finden, und keine Zeit mit irgendwelchen technischen Problemen vergeuden, ist das lernen dort maximal so effizient wie ein Besuch beim (gleichen) Nachhilfelehrer.

Der Vorteil für den Schüler und Lehrer erschöpft sich somit in die Tatsache, dass der Anfahrtsweg wegfällt und zu Hause gelernt /gelehrt  werden kann.

Präsentationen erstellen mit Openimpress

Im Rahmen eines VHS Kinderkurses (Schwerpunkt: Halten von Vorträgen) habe ich  eine Präsentation mit Openimpress erstellt, und wollte diesmal wieder mal ein Video hinzufügen (das hat bislang in Openoffice immer nur sehr unzureichend geklappt, für meine normalen Kurse habe ich bislang immer Verweise zu Filme oder andere Medien gesetzt)

Leider kann Openoffice  immer noch nicht richtig mit Videos umgehen. Ich kann zwar Videos einfügen, allerdings immer ohne Bedienelemente, d.h. das Video startet sofort beim erscheinen der Folie, und kann auch nicht angehalten werden. Die einzig gangbare Alternative ist das Einbinden des Videos als Verweis. Nach klick darauf startet immerhin der im Betriebssystem voreingestellt Mediaplayer (bei mir: vlc) im externen Fenster.

Ausgereift ist das Programm meines erachtens nicht. Eigentlich brauche ich keine komplexen Übergangseffekte (welche ooimpress zweifellos mitbringt). Was ich aber möchte, ist andere Medien in die Präsentation einbinden, und diese dort auch steuern zu können.

Ferner erwarte ich von einer Präsentationssoftware, daß ich mit einem virtuellen Mausstift händisch etwas in die Folien reinschreiben kann (das kann openoffice) und danach das ganze inklusive Zeitablauf und Originalkommentar als Film oder besser noch als anhaltbare Präsentation meinen Teilnehmern mit auf den Weg geben kann.

Sowas gibts meines Wissens aber noch nirgends.

Schaue mir jetzt mal kpresenter an, vielleicht ist das ganze ein wenig besser organisiert.

Videos und Musikuntermalung

Während es für einen Privatmann, der seine Videos nur im Familienkreis vorführt, unproblematisch ist, einen Film mit einem Sound zu untermalen, ist dies für jemanden, der seine Videos auch im Internet veröffentlichen will, problematischer.

Musik und andere Geräusche, ebenso wie andere Filmclips unterliegen natürlich dem Urheberrecht, d.h., bindet man ein Musikstück in sein Video ein, sollte man den Urheber um Erlaubnis bitten (Beteiligt sind daran: der Komponist des Stückes und der Musiker). Im Regelfall haben die Musiker ihre Rechte in Deutschland jedoch der GEMA übertragen. Will man nun ein selbst erstelltes Video, welches Hintergrundmusik verwendet, nun veröffentlichen, so muß dies bei der im Lizenzshop der GEMA beantragt und bezahlt werden. Dies ist nicht nur teuer, sondern auch bürokratisch.

Aus diesem Grund übertragen manche Musiker die Verwertungsrechte nicht an die Gema, sondern stellen Ihre Werke unter einer freien Lizenz zur Verfügung. Solche Musik darf weiterbearbeitet und (meist unter Namensnennung) auch im eigenen Video verwendet werden. Unter folgenden Webadressen findet man Gemafreie und frei verwendbare Musik:

Freie Geräsuche gibt es unter anderem unter

Noch mehr schöne Links bietet der medienpaedagogik-praxis.de.

Videos bearbeiten – Kurs Erfahrungsbericht

Am letzen Wochenende hielt ich einen VHS Kurs “Videos erstellen und Schneiden”. Dies war mein erster Videoschnittkurs, meine eigenen Erfahrungen vor dem Halten des Kurses waren eher begrenzt. Ich benötige Videos eigentlich nur, um meine eigenen Vorträge aufzunehmen und diese anschließend den Teilnehmern meiner Kurse zur Verfügung zu stellen. (Am besten Bild in Bild Technik mit dem Vortragsfolien und meinem Kommentaren).

Da der Kurs eher Workshopcharakter besitzt, bearbeiteten die TN die letzte Woche ein kleinen Demofilm, und auch den einzig von mir in freier Form gedrehten Clip bei einem Falkner (Vielleicht lade ich dieses Wochenende  die Versuchsresultate bei youtube hoch).

Wie auch immer, anbei erstmal einen kleinen Vortrag, welchen ich in diesem Rahmen auch gehalten habe, die Bedienung des Schnittprogrammes und die Tricks wurden auf Video aufgenommen, vielleicht finde ich Zeit, dieses bearbeitet hier rein zu stellen (Hauptproblem ist der Ton, ich hätte diesen direkt mit einem Mikrofon aufnehmen müssen)

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