Einige Bundesländer helfen ihren angehenden Abiturienten, indem Sie die Prüfungsaufgaben der vergangenen Jahre im Netz veröffentlichen. Das Land Hessen gehört leider nicht dazu (siehe dazu die Artikelserie beim Bildungswirt). Das hessische Bildungsministerium behauptet, sie könne die Aufgaben nicht veröffentlichen, da Sie dazu nicht alle nötigen Rechte habe. Dass diese rechtliche Auffassung nicht von allen Bundesländern geteilt wird, zeigt folgende Tabelle
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#1 by Bildungswirt on 13. November 2009 - 12:06
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Erster guter Überblick. Danke.
Leider ist die Abi-Dokumentation bisher in keinem Bundesland optimal gelöst, aber Ansätze gibt es. Hessen ist eindeutig Schlusslicht und das im selbsternannten “Bildungsland Nr.1″.
Zum allgemeinen Abi-Dilemma noch hier einige Ausführungen:
http://www.bildungswirt.de/2009/02/16/abitur-2009-2011-in-deutschland-2/
#2 by Steffen Schwientek on 16. November 2009 - 14:26
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Hessen verhält sich in Bezug auf die Dokumentation der Abiaufgaben leider genauso schlecht wie auch manch andere Bundesländer. Dem hessischen Schüler geht es meines Erachtens dennoch besser als beispielsweise dem Bremer Abiturienten. Wenn der die alten Arbeiten nicht von seiner Schule bekommt, kriegt er sie nirgendwo her, auch nicht gegen Geld.
In Hessen sind zumindest die “häufig gewählten” Prüfungsfächer von den Verlagen erhältlich. Die agieren halt ganz pragmatisch: Bei Mathe oder Deutsch lässt sich Geld durch eine neue Abiturientengeneration verdienen, mit Musik nicht.
Die einfache Freigabe der alten Abiaufgaben (wie es Thüringen macht) ist technisch leicht zu bewerkstelligen (der Webdesigner könnte die dem Land vorliegende Klausuren innerhalb weniger Arbeitstage auf die Webseite bringen) und würde bereits viel bewirken. Daher ja auch dies als akute Forderung.
Noch besser wäre es, würden Musterlösungen und Bewertungshinweise mit veröffentlicht, noch besser, wenn mitgeteilt wird, wo eventuelle Schwerpunkte im nächsten Jahr gesetzt werden (Lehrplanänderungen).
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