Abiturvorbereitung Mathe/Physik in Friedberg

Auch im Jahr 2013 biete ich Abiturvorbereitungskurse in Mathematik und Physik an. Alle diese Kurse sind als Intensivkurse geplant. An einem Wochenende wird das Themengebiet eines Halbjahres noch einmal durchgegangen und Beispielklausuren aus den vergangenen Jahren bearbeitet.

Dazu erkläre ich in einem Lehrervortrag noch einmal die wichtigsten Themen des Halbjahres und rechne einzelne Aufgaben noch einmal vor.

Wichtiger für den Lernerfolg ist es jedoch, selbst AUfgaben zu rechnen. Dies geschieht in meinen Kursen entweder als Gruppen- oder als Einzelarbeit. Falls Probleme auftreten stehe ich als Lehrer zur Verfügung, gebe Tipps oder erkläre der Kleingruppe oder Einzelperson das Problem.

Insbesondere sollen (gegen Kursende) alte Abituraufgaben aus den Vorjahren bearbeitet werden.

Es stehen Aufgaben unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades zur Verfügung, so dass diese Kurse sowohl für Leistungskursschüler als auch für Teilnehmer eines Grundkurses gleichermaßen geeignet sind. Ebenso sind die Kurse sowohl für leistungsstarke als auch für leistungsschwächere Schüler geeignet

Da in den Klausuren der Leistungskursschüler nicht nur schwierigere Aufgaben gestellt werden, sondern laut Lehrplan auch zusätzliche Themengebiete bearbeitet werden müssen, biete ich insbesondere in Mathematik noch Ergänzungskurse für Leistungskursschüler an

Bei einer Anmeldung zu einem Abiturvorbereitungskurs noch in diesem Jahr beträgt die Kursgebühr 90€. Bei Anmeldungen nach dem Jahreswechsel beträgt die Kursgebühr 100€

Als Intensivkurse ist die Gruppengröße bewusst recht klein gewählt. Die Mindestteilnehmerzahl beträgt 5 Teilnehmer (diese ist für alle Kurse bereits erreicht), es können bis zu 9 Teilnehmer den Kurs besuchen.

Bei Bedarf werden auch weitere Kurse eingerichtet.

Abiturvorbereitung Stochastik

In meinem Abiturvorbereitungskurs Stochastik, der am 1.3.2013 beginnt sind noch einige Plätze frei. Anmeldungen können unter 06031/671901 auch telefonisch vorgenommen werden.

Die übrigen Abiturvorbereitungskurse haben erfreulicherweise alle stattgefunden. Ein haufen Arbeit für mich (und die teilnehmenden Schüler). Ich bin jedenfalls froh, wenn die heisse Phase der Abiturvorbereitung endlich vorüber geht, damit ich endlich wieder mal ein Wochenende frei verfügbar habe. Den angehenden Abiturienten wirds wohl ähnlich gehen…

Bei BDD-Mitgliedschaft beachten: Elend lange Kündigunsfristen

Leider wurde ich vor einiger Zeit Mitglied im BDD. Da mir und meinem Geschäft das nichts bringt, wollte ich das ganze zum Jahresende kündigen. Leider hat der BDD Elend lange Kündigungsfristen, es kann nämlich nur 6 Monate zum Jahresende hin gekündigt werden.
Heisst, ich soll ein ganzes weiteres Jahr zahlen. Natürlich ist das ganze meine Schuld, man sollte niemals irgendwo Mitglied werden, wo man nicht auch schnell wieder rauskommt. Natürlich sollte man gerade als Freiberufler alle Verträge doppelt und dreifach lesen, insbesondere das Kleingedruckte.

Danke lieber BDD, jetzt darf ich ein weiteres Jahr für nicht 2*155€ zahlen.

Arbeitsbedingungen Hauptschulabschluss im zweiten Bildungsweg

Ich wurde von einem Bildungsanbieter gefragt, ob ich an einem Vorbereitungskurs „Hauptschulabschluss“ teilnehmen möchte:

Worum geht es

Ziel des Projektes ist es, Menschen, welche in der regulären Schulzeit ihren Hauptschulabschluss nicht geschafft haben (aus welchen Gründen auch immer), den Hauptschulabschluss innerhalb eines halben Schuljahres zu vermitteln.

Lehrkräfte auf Honorarbasis sollen das notwendige Wissen in den Prüfungsfächern vermitteln, gegen Projektende können die Schüler des Projektes bei anderen Lehrern, (wahrscheinlich  von Lehrern im Staatsdienst)  den Hauptschulabschluss machen.

Meine  zugedachte Rolle als Dozent in Mathematik

Den Schülern innerhalb eines halben Jahres das Wissen in Mathematik beibringen, damit diese die Abschlussprüfung bestehen können bringt es am besten auf den Punkt.

Das Konzept des Veranstalters

Aus meiner Perspektive: Es gab Geld vom Land/Kreis/wem auch immer, und man bietet auch mal einen Kurs „Hauptschulabschluss“ an.

Was ich aus Gesprächen weiß:
Es wurden Dozenten auf Honorarbasis gesucht, welche den Prüfungsstoff an die Schüler vermitteln sollten. Ferner gibt es wohl zusätzlich Sozialarbeiter, welche die Schüler begleiten sollen.

Was es definitiv nicht gab: Erfahrungen aus vorangegangenen Kursen, Unterlagen oder Literaturempfehlungen für die Fachkräfte. Ein Konzept mag im Kursverlauf vielleicht noch erarbeitet werden, 2 Wochen vor Kursbeginn war da aber noch nichts vorhanden (Leitlinien für Fachkräfte, Prüfungstermine, Koordination der Fachkräfte untereinander)

Mathematik in 6 Monaten

In 6 Monaten den Schülern alles notwendige zum Bestehen des Hauptschulabschluss beizubringen, ist ambitioniert, zumindest was die  Mathematik angeht.

Ich gehe davon aus, dass in Mathematik nur wenig bis nichts an Vorkenntnissen erwartet werden kann. Ich würde nur Grundschulkenntnisse vorraussetzen, den Rest müsste  im Unterricht neu gelernt oder als längst verschüttetes Wissen reaktiviert werden.

Das mag schon ambitioniert sein, wenn man es mit unwissenden, aber arbeitswilligen Schülern zu tun hätte. Nun hat es allerdings einen Grund, weshalb die jungen Leute den Hauptschulabschluss an der Regelschule nicht gepackt haben.

Gedanken zur Ausgestaltung des Mathematikunterrichtes

Die Ausgestaltung des Mathematikunterrichtes wäre mein Part gewesen. Von daher habe ich mich bei Amazon nach Lektüre und Konzepten umgeschaut („Wer hat denn wie das schon mal erfolgreich durchgeführt“) Dabei wurde ich nicht fündig, speziell dafür gibt es wohl so gut wie keine Literatur (was mich verwundert, so selten sind diese Kurse ja auch wieder nicht).

Auch vom Bildungsanbieter gab es da keine Hilfestellung, da dies deren erstes solches Projekt sei, und „erst mal Erfahrungen gesammelt werden sollen“)

Ich hätte also auf Vorbereitungsliteratur für „reguläre Hauptschüler“ zurückgreifen müssen, alternativ auf Schulbücher.

Da diese Literatur nicht unbedingt eins zu eins umsetzbar ist,  hätte ich mangels Arbeitsvorlage mehr oder weniger das komplette Unterrichtskonzept ausarbeiten müssen. (Da ich kein Hauptschullehrer bin, und auch sonst wenig Erfahrung mit Hauptschülern oder Schulabbrechern habe, dürfte ein solches Konzept eher nicht „das Gelbe vom Ei sein“)

Das angedachte Honorar

Mein Honorar sollte (IIRC) 20€ pro gehaltene Unterrichtsstunde betragen (könnten auch 25€ gewesen sein, mehr allerdings sicher nicht). Die Vorbereitungs- und Nachbereitungszeit sollten auf meine Kappe gehen, genauso wie die Zeit, welche ich für die Ausarbeitung eines Unterrichtskonzepts benötige.

Gedanken zum Zeitaufwand des Dozenten für die rein fachliche Arbeit

Für meine Abiturvorbereitungskurse benötigte ich beim ersten Mal pro gehaltene Stunde etwa 1,5 Stunden Vorbereitungszeit. Bei Wiederholungskursen brauch ich immerhin noch eine halbe Stunde Vorbereitungszeit (zwischen den Terminen liegt ja unter Umständen ein ganzes Jahr).

Dabei ist ein Abiturvorbereitungskurs vergleichsweise einfach zu konzipieren und zu halten, da von folgenden Prämissen ausgeganen werden kann

  • Die Schüler haben zumindest einen Teil des  Stoffes irgendwann einmal verstanden
  • Die Schüler sind  von sich aus motiviert, und haben auch gelernt längere Zeit konzentriert zu Arbeiten
  • Themen orientiertes Arbeiten ist  möglich, da ich pro Schulhalbjahr (Ein Themengebiet der Mathematik) auch genau einen Kurs anbiete

Außerdem gibt es für diese Fälle sehr viel Literatur, welche natürlich auch weiterhilft oder Ideen liefert. Ausserdem ist im späteren Kursverlauf ist das Rechnen  alte Abituraufgaben sehr empfehlenswert.

Wenn ich nun einen Kurs „Hauptschulabschluss im zweiten Bildungsweg“ vorbereite, dürfte die dafür notwendige Vorbereitung umfangreicher sein, insbesondere für jemanden, der nicht ständig in diesem Umfeld arbeitet.

Ich vermute, ich bräuchte alleine für die fachliche Vor- und Nachbereitung des Unterrichts min. 3 Stunden pro gehaltene Unterrichtstunde (inklusive Erarbeitung eines in der Theorie funkionierenden Unterrichtskonzeptes).

Der  Zeitaufwand zur Vorbereitung könnte im übrigen deutlich reduziert werden, wenn ich anstelle der Erarbeitung eines eigenständigen Konzeptes auf mehr oder weniger fertige  Unterlagen zurückgreifen könnte. Zudem dürfte das Konzept durchdachter und ausgereifter sein.

Arbeit mit den Schülern

Ich vermute, daß  bei den Teilnehmern eines solchen Kurses durchaus auch zwischenmenschliche Konflikte aufkommen können. Auch zwischen Lehrkraft und Schüler.

Ich habe keine Ahnung, wieviel Zeit und Nerven das kostet. Supervision vom Anbieter dieses Kurses gibt es nicht, fachliche Absprachen und Konferenzen sollten (wenn überhaupt)  in der Freizeit der Kursleiter stattfinden.

Fazit (für mich)

Ich empfinde die Aufgabe durchaus reizend, wenn denn die Rahmenbedingungen stimmten. Dazu gehört von Seiten des Anbieters ein durchdachtes und für mich nachvollziehbares Konzept.

Dazu gehört aber auch ein Existenz sichernder Lohn für die Dozenten. Für 7€ Stundenlohn arbeite  ich nicht mehr.

Letzter VHS-Kurs – „Webseiten erstellen als Sommerkurs“

Heute ging mein letzter Volkshochschulkurs zu Ende. Er trug den Titel „Webseiten erstellen als Sommerprojekt“. Ziel war: Jeder Teilnehmer geht mit einer eigenen Webseite auf einer eigenen Domain nach Hause.

Wurde das Ziel erreicht? Einige TN gingen tatsächlich nach 34UE mit einer eigenen, funktionierenden Webseite nach Hause, der Großteil ging jedoch ohne eigene funktionierenden Webseite nach Hause.

Das nächste mal, falls ich einen Kurs mit dem Ziel eines funktionierenden Webauftrittes halte (dann aber in eigener Regie, dann weiß ich wenigstens, dass die Rechner auch wie gewünscht funktionieren und im Schulungsraum erträgliche Temperaturen herrschen), werde ich dies anders aufbauen

Anstatt den Leuten die Grundlagen des Webdesigns (HTML/CSS mit Dreamweaver) beizubringen, werde ich auf fertige CMS System (Joomla oder besser noch „Contao“ setzen, und erst gegen Kursende (die letzten 20UE) auf das Gestalten einer solchen Webseite eingehen.

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Abiturvorbereitung Aushang

Ich habe am Montag über den Verteiler des Friedberger Bildungsforums folgenden Informationen geschickt, da ich meine Abiturvorbereitungskurse im Raum Friedberg bewerben möchte.

Die Schulen haben dies wohl nicht bekannt gemacht (auch an diese wurde das geschickt, daß eine Schule ein außerschulisches, kommerzielles Nachhilfeangebot aushängt, habe ich auch nicht ernsthaft erwartet), aber andere haben das durchaus bemerkt und auch reagiert.

Leider scheint mein Brief auch nicht ganz eindeutig formuliert gewesen zu sein, die angegebene Kursgebühr bezieht sich natürlich für ein Modul, nicht für alle in der Spalte stehenden Kurse